Dieser Unternehmensbereich wurde vor dem Hintergrund der
reformierten Klassischen Naturheilkunde gestaltet!



Der Schwimmteich

Reinigungstechnik          Teichfilter und Pumpen


Unsere Leistungen:

  1. Kostenlose Beratung bis zur Erarbeitung der Aufgabenstellung
  2. Kostenplanung
  3. bei größeren Objekten: Vorprojekt mit Geländeplan, Materialliste, Kosten, zu beachtende Vorschriften
  4. Projekt mit exakten Angaben zu Geländeanordnung und Maßen, Materialbeschaffung, Ausführung von Tiefbau, Abdichtung, Bepflanzung, Pflege- und Wartung
  5. Vermessung vor Ort
  6. Problemlösung während der Betriebsdauer

Sowohl die künftigen Bauherren als auch andere Anbieter werden an dieser Stelle wichtige Betrachtungen und Anwendungstips finden können, die sie auch künftig weder in der Fachliteratur noch bei den Betriebern vorhandener Anlagen erhalten. Damit leisten wir für unsere Besucher und Kunden voraussichtlich einen Beitrag zur Klärung entscheidender Fragen, die in der Fachwelt derzeit lebhaft diskutiert werden und teils - und dies wohl auf Dauer - heftig umstritten sind. Denn nirgendwo sind die Grenzen wissenschaftlicher Aussagen so eng wie beim Wasser, und nirgends sonst ist natürliches Denken so wichtig wie in den Fragen natürlicher, daher echter Gesundheit - und um die geht es ja auch. Vor allem sollen den Interessenten, künftige Besitzer von Naturschwimmbädern wie Unternehmen der Branche durch eine überblickbare Darstellungsweise der aktuelle Wissensstand zur Anlage von Schwimmteichen als Leitfaden vermittelt werden. Denn auch die künstliche Wasseraufbereitung bietet heutzutage hervorragende Möglichkeiten zur Schaffung einer Vergnügungs-Oase, und Naturschwimmbäder haben ihre Eigenheiten. Vor allem im öffentlichen Bereich wird man heutzutage, aber viel mehr noch in den kommenden Jahrzehnten gründlich nachdenken und entscheiden müssen. - Daher bitte ein wenig Geduld. Ganz schnell sind wir, wenn Sie mit uns in Kontakt treten.


Eignung des Menschen für die Natur(-Schwimmbäder)
Warum unser Anspruch, unser Angebot, eine übergeordnete, gar in der gesamten Branche für eine gewisse Ordnung und Systematik sorgende Arbeit leisten zu können? Der Bau von natürlichen Badegewässern wird seit zwanzig Jahren ausgehend von österreichischen Aktivisten betrieben, und der Trend erlebt derzeit einen Höhenflug. Heute (geschrieben 2005) sind es bereits nahezu ein Drittel der vom Menschen angelegten Badegewässer. Dabei wird den Akteuren jedoch immer wieder vor Augen geführt, was einst der Beweggrund für die Aufbereitung des Badewassers war: die gesundheitlichen und ästhetischen Phänomene, die Gefahr von "Geruch", Infektionen, Algen und Parasiten. Ratlosigkeit, offene Fragen bewegen wieder die vielen Freunde der natürlichen Schwimmanlagen. Sie alle lassen eines aus der Betrachtung herausfallen, und das ist die Ursache für die Beschwerden: FÜR DEN HEUTIGEN ZIVILISIERT LEBENDEN MENSCHEN sind natürliche Badegewässer im Grunde NICHT GEEIGNET. Oder richtig gestellt: Der Zivilisationsmensch ist für die Natur, die Erde, das Universum nicht geeignet - er befindet sich auf dem Weg ins "Aus". Einzig der sich von leiblicher Abhängigkeit von Reaktorkost befreite Ratgeber ist in der Lage, den praktischen Sachfragen auf den Grund zu gehen, wie es unabdingbar ist.

Damit stellt sich die eigentliche Frage: Was ist zu tun, damit wir unbefangen in nichtdesinfiziertes Wasser gehen können? Wir müssen uns vor allem den unbequemen Wahrheiten ganz öffnen, anders können wir die Fragen - wieso veralgt der Schwimmteich plötzlich, nachdem er etliche Jahre im Bestzustand war(?) oder: wo kommen plötzlich die gefährlichen Bakterien her, obwohl niemand das Wasser verschmutzte(?) - nicht beantworten und liegen falsch bei Entscheidungen. Streitigkeiten zwischen Wissenschaftlern, Behörden, Fachgremien, Planungsbüros und Bauherren belasten die aufsteigende Szene auf ewig. Soweit wir es überblicken können, bietet nur diese unsere Internetpräsenz eine geschlossene Darstellung, die den Interessenten zu Antworten über die Probleme der Wasseraufbereitung bei den Schwimmteichen sowie kleinen und großen Naturschwimmbädern führt. Der Leser wird derzeit keine zweite Quelle im Internet finden, deren Autoren selbst ihre Lebenssituation vor Jahren derart verändert hatten, daß sie Krankheiten überhaupt nicht mehr zu fürchten haben. Die bei der Grundfrage unserer Existenz begannen und universelle Lösungskonzepte aufgegriffen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Die Krankheiten, um die die Fachwelt streitet und die sie dem "gefährlichen Keim Pseudomonas aeroginosa" quasi in die Schuhe schiebt, gibt es nicht. Jedenfalls nicht, sobald man seinen eigenen Widerspruch mit der Natur - ich ziehe den Begriff "Universum" vor - endlich überwunden hat und somit praktisch im Einklang mit dem Universum steht. Nur so ist absoluter Schutz vor den Krankheiten, die man sich in natürlichen Schwimmbädern holen kann, machbar.

Besitzt der Leser den Willen, den konfliktgeladenen Stoff gedanklich zu verarbeiten, so wird er mit der erforderlichen Gründlichkeit an sein Schwimmteichprojekt gehen können. Dann weiß er: das eigentliche Problem sind nicht die Myriaden Keime im Teichwasser, sondern die Badegäste selber sind im Grunde die Täter, die Verursacher ihrer Leiden. Wir können uns aber die Gäste nicht aussuchen und die auch nicht passend für unser Naturschwimmbad machen - was ist also zu tun? Oh doch, die Erziehung unserer Umgebung sollten wir bewußt gemeinsam angehen, liebe Naturbad-Freunde! Wir sind dabei längst nicht allein. Ganz im Gegenteil, wer sich die Veränderungen im öffentlichen Denken vor Augen führt, wird sehen, daß dieser Trend zum Naturschwimmbad nur eben eine Folge dieser Rückbesinnung und auch Umerziehung unserer Mitmenschen darstellt. In diesem Reigen der Vernunft stehen die Begründer eines gewissen Fachmagazins an vorderster Stelle, meinen ganz persönlichen Dank dafür. Ohne das wäre der weitere Ausbau dieses Teils der Website nicht möglich. Gut, so ganz klar sehen am Ende eben doch nur wir Naturmethodiker. Einzig wir decken die ganze Wahrheit auf und führen den naturorientierten Schwimmbadbesitzer zu den eigentlichen Zusammenhängen und Problemfeldern. Objektive Zusammenhänge sind Basis unserer Beratung, auch wenn der hochbeschlagene, aber doch reaktorkostabhängig bleiben wollende Schwimmteichexperte das nicht gern sieht und in das Horn der übrigen Zeitgenossen blasend uns die "ideologisch gefärbte Brille" aufzusetzen versucht. Wohl wenig ist auch davon zu halten, das oben beschriebene, in den zurückliegenden Entwicklungsstadien der Branche zutage getretene Konfliktpotential zunehmend unter den Teppich kehren zu wollen. Möge der geneigte Fachmann seinen Beitrag zur Sache, wie wir ihn - etwa über den Link PUTG unten einzusehen - uns bescheiden vorstellen ... dann können wir auch über ein erneutes Abo der hochinteressanten Publikation reden. Denn die eigene Ideologie, in der
hinfälligen mechanistischen Vorstellungswelt zu  verharren und sich bewußt um den erforderlichen Realitätssinn zu drücken, ist erst einmal abzuwerfen. Um nicht vergebens auf den Durchbruch von echtem Naturbewußtsein im Schwimmbadsektor zu hoffen.


Chemische Poolpflege kontra natürliches Schwimmbadwasser und umgekehrt
Die ersten praktischen Hinweise widmen wir einer besonders wichtigen Frage: Kann man - vielleicht unter bestimmten Umständen - in einem Schwimmbad mit nach üblichen Methoden künstlich aufbereitetem Wasser einfach auf die Chemikalien ganz oder teilweise verzichten? Fakt ist: Wenn Sie Ihr Becken entleert haben und dann zusehen, was sich tut, dann können Sie - eine gewisse Niederschlagsmenge vorausgesetzt - die Entstehung eines Teiches auch in einem mit Folie ausgekleideten Stahlwandbecken erleben. Sie haben - nach etlichen Monaten - rund 50 cm hoch vollkommen geruchloses Wasser mit vielen Lebewesen darin, auf dessen Grund sich eine gewiß wenig appetitliche, dennoch ebenfalls völlig geruchlose Schlammschicht befindet! Gehen Sie einmal mit uns den Versuch weiter und schwimmen nach dem Auffüllen mit "Trinkwasser" und einigen Reinigungsarbeiten eine Runde darin umher. - Demnächst hier!

März 2007: Es ist so weit, die erste Teichpool-Saison und -Überwinterung liegen hinter uns. Übrigens: Nachdem diese Seite eingerichtet war, erschien in der Schwimmteich-Fachzeitschrift die angenehme Feststellung, daß man einen Trend bei den Chemiepools hin zum Naturpool beobachtet. Kein Wunder, bei der Erleichterung - übernimmt doch das Universum persönlich die Wasserpflege. Aber die Desinfektions- und anderen Pflegemethoden von Schwimmbadwasser entstanden nicht ohne Grund, und sie behalten vorerst auch weiter Bedeutung für das Schwimmbadvergnügen.
Wir selbst baden selten (bei uns), sind nicht ständig am Ort unseres Schwimmbads und haben auch aus ganz praktischen Gründen nach allgemeingültigen Aussagen über die pflegelose Wasserpflege gesucht. Zudem ist die Wasserbelastung durch die geringe Personenzahl, deren nurnatürliche Lebensführung und das relativ große Beckenvolumen begrenzt, sie liegt weit unter dem Durchschnitt bei den Privatschwimmbädern. Das Becken war davor gar über lange Zeit überhaupt nicht benutzt worden, so war inzwischen das viele eingetragene organische Material wassertechnisch unbedenklich geworden. Das Problem der Entschlammung stand jedoch an, und wir arbeiteten - ohne die Artikel aus unserem bewährten Chemiepool-Verkaufssortiment - mit einfachen Mitteln daran. Auch wenn das über die Saison 2006 allein an den wenigen Wochenenden unserer Anwesenheit nicht zu schaffen war, fanden wir jedesmal wieder bei der Ankunft angenehmes, klares Badewasser vor. Doch das änderte sich mit der Benutzung, alles wurde vom Boden aufgewirbelt. Wir testeten im späteren Sommer, der uns allen ja in dem Jahr sehr lange Badewetter bescherte, dann doch einmal eine chemische Schnellbehandlung. Das Ergebnis war ein lange Zeit milchiges - gänzlich aus dem Gleichgewicht geratenes - Naturpool-Wasser. Damit war ja zu rechnen gewesen. Das macht man also besser nicht - und wenn, dann bitte vorher den pH-Wert einstellen! Im laufenden Jahr werden wir unsere Methodik weiterführen und verbessern. Und wir werden auch die chemische Wasseraufbereitung in unserem Schwimmbad gelegentlich wieder zur vollen Blüte führen.

Unter bestimmten Bedingungen ist es, jedenfalls den wenig transpirierenden Teichpoolbesitzern, ohne weiteres möglich, auf Wasserpflegemittel und Filterkreislauf zu verzichten. Möglichkeiten zur mechanischen Reinigung, also Filterung, indes sind auch - oder gerade bei seltener Benutzung von Vorteil. Der Sandfilter verbraucht viel Wasser und eignet sich wegen der geringen Feststoffkapazität nur, wenn genügend Regenwasser nachgefüllt werden kann oder von selbst in das Becken fällt. Natürlich wohnen in den natürlichen Ablagerungen am Beckenboden viele Saubermacher - quasi im Auftrag des Universums. Wasserkäfer und Krebschen, die die Bakterien und Protozoen weiter abbauen zu Nahrung für die Wasserpflanzen. Hier unterscheidet sich der Naturpool nicht vom Schwimmteich und den natürlichen Badegewässern überhaupt. Nun haben wir ja im Naturpool keine solchen das Wasser weiter reinigenden Pflanzen, so daß die Entnahme des Bodensatzes zwei Seiten hat. Die Bodentierchen werden jedenfalls beim Einsatz von Absauggeräten mit entfernt. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Reichlich Regen zu Winterausgang hatte uns erst einmal genügend Wasser für die Absaugung des Bodens über Bord mit der Beckenbürste zur Verfügung gestellt.

Wer mit einem Sandfilter oder einem anderen, länger naßstehenden Filtergerät an seinem Teich arbeitet, sollte den Apparat vor Verlassen gut sauberspülen. Im Filterbehälter herrscht im Gegensatz zum nicht abgedeckten Schwimmbecken totaler Sauerstoffmangel, und die schwefligen Zersetzungsprodukte wie H2S von den "anaeroben Zauberern" fallen dann ganz im Gegensatz zum sonstigen Wasserinhalt heftig in der Nase auf. Die ganze Pracht der Naturgesetze kann man eben nicht nur sehen ....
Wir werden diese Methodik der minimalen Betriebsaufwendungen im Naturpool noch optimieren, aber auch unser (Teich-)Technikangebot erweitern. Wie jetzt durch den "SQUIRREL green line". Für den angehenden Schwimmteichbauer ist eine den Wissensstand auf dem Gebiet zusammenfassende Ausarbeitung im Entstehen bzw. teilweise schon zu erwerben.

Februar 2008:
Über den milden Winter fiel reichlich Regen, das Wasser im Stahlbecken ist unter dem Aspekt Teich sehr zufriedenstellend. Immer wieder mußte Wasser abgelassen werden, wobei Abgesetztes mit herauskam. Natürlich, wie wir es vor hatten, wurde wieder auch kein Überwinterungsmittel eingesetzt. Über die Möglichkeiten der Abfilterung werden wir Sie ggf. individuell mit unseren Erfahrungen beraten, damit Sie bei geringer Niederschlagsmenge und hoher Schmutzbelastung etwas tun können.

2010:
Der vergangene Winter mit seinen sehr tiefen Nachtemperaturen bereitete unserem 8,50 m Achtformbecken keine Probleme. Die Formelastizität der Beckenwandung nahm die ca. 35 cm Eisdecke gelassen hin. Im Frühjahr sorgte reichlich Niederschlag für Ergänzungswasser zum Absaugen des vielen am Grund verrottetenden Laubes. Die Wasserqualität war stets ausgezeichnet. Übrigens, die "Zündung" einer Benzinwasserpumpe an dem 40 m³ Schwimmbecken versetzte wider Erwarten das schöne Wasser wohl mit ein paar Tropfen Maschinenöl - was bald den Tod allen Wasserlebens darin zur Folge hatte. Das Wasser roch und schmeckte nach Maschine. Doch läßt man es in Ruhe, so geht das Wasser wie selbstverständlich wieder in seinen natürlichen, gesunden Urzustand über, ganz wie jeder andere Organismus auch. Nach wenigen Wochen ging also alles wieder rein natürlich zu. Auch der Geschmack war wieder super.
Wir betreiben nun den aus der "Chemiezeit" stammenden Sandfilter als biologischen Filter. Das heißt, durch kurze Einschaltintervalle wird immer wieder neuer Sauerstoff zur Erhaltung des lebendigen Inhaltes antransportiert. Dazu sollte der Antrieb der Schwimmbadpumpe mit einem intervallbetriebstauglichen Kondensator ausgestattet sein. Andernfalls mit einem solchen nachgerüstet werden. Unsere Erfahrungen erstrecken sich bislang nur über wenige Tage von aufeinanderfolgender Beckenbenutzung. Hier gibt es allerdings einen Unterschied von Mensch zu Mensch: die Algen verteidigen Ihren Lebensraum, und es kam zu einem größeren roten Fleck in der Kniekehle. Kein Vergleich aber mit dem Meer von Hautquaddeln während der chemischen Wasserpflege, die wir leider auch mit Brom versucht hatten. Chlor scheint insofern etwas harmloser.

Nun aber ist es soweit!
Wie Sie vielleicht bemerkt haben, erweitern wir
gegenwärtig unseren Shop dank der Gewinnung eines weiteren Lieferanten um ein allumfassendes Teichsortiment, das Ihnen für eine insoweit natürliche Schwimm- oder Fischteichanlage schnelle Hilfe bringen kann. Nachfolgend sehen Sie Anregungen zur praktischen Teichinstallation im Schema. So erreichen Sie bei wenig verfügbarem Platzangebot größere Ziele.

 
 Schema Teichinstallation mit Absetzbecken und UV-Desinfektion



 Schema Teichinstallation mit ULTABEAD - Filter


Davon abgesehen werden wir aber hier auf dieser Seite bei den Grundlagen des weitestgehend nichttechnologisch betriebenen Nutzgewässers bleiben. Schauen Sie daher gelegentlich wieder einmal vorbei!


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