Die ganze Wahrheit über das Thema Fußbeschwerden

Hier mein erster Usenet-Beitrag in der Newsgroup "de.alt.naturheilkunde" - vom 7. Mai 2001 zum Thema Fußschmerzen:

<Zitatanfang>
Sabine Seidel schrieb in Nachricht <3aeb60bd$1@netnews.web.de>...
>Hallo,
>
>ich schreibe hier zum ersten Mal und bin hoffentlich im richtigen Forum
gelandet.
>  :-)
>Kann mir jemand natürliche Mittel oder Hausrezepte für "gestreßte Füße"
>empfehlen? Ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, was ziemlich stressig
>ist. Ich mache gerne Fußbäder und hab schon einiges ausprobiert, wie Rosmarinbäder
>etc.
>Was könnt Ihr so zum Entspannen der Füße empfehlen? Sie sollten weich,
>geschmeidig bleiben und die Muskeln sollten sich entspannen, beruhigen können.
>
>Auf Antworten freut sich Sabine
 

Antwort von Erhard Schütze:
Liebe Sabine.

zweifellos sind die Füße durch zeitlich übermäßige Belastung zur Aussendung
von (Schmerz-)Signalen gezwungen. Das ist aber nur eine schwache
Vorstellung von dem, was sich dahinter verbirgt, wie ein anderer Rat bereits
besagt.

Neben Stoffwechselproblemen wie Diabetes oder Unstimmigkeiten des
Kreislaufes sollten wir nach der "Tonnage" fragen - verzeih die
Formulierung! Aber Du wolltest etwas zur Entspannung der Füße in Erfahrung
bringen, und die Flächenbelastung in der Fußsohle, die Zugkräfte in den
Sehnen und Bändern, die Biegespannung im Fußteil Deines Stützapparates und
der Druck auf die Gefäße mit seinen Auswirkungen auf die Versorgung der
Muskelzellen mit Nährstoffen plus Sauerstoff, all das wird zu allererst von
unserem Körpergewicht bestimmt. Sollte eine Verringerung angezeigt sein,
dann ist es ein Leichtes, gleichzeitig alle anderen "Fehler" in Ordnung zu
bringen - und zwar so, daß Du Dich mit ihnen gar nicht erst beschäftigen
mußt! Wie man Dich glauben machen will.

Trägst Du auch in Deiner Freizeit stets Schuhe, so verteilen die den
Bodendruck auf  größere Bereiche oder die gesamte Lauffläche, und die
kleineren Gewebebezirke werden nicht ausreichend von Unebenheiten massiert
und trainiert - die Fußmuskulatur atrophiert, verkümmern oder wie die Ärzte
uns irremachend verkünden: die Gewebe "verschleißen". Das Gleiche findet
beim als entspannend empfundenen Reinhängen der Füße in Wasser statt - Du
begünstigst damit das Schlappmachen der Füße sogar noch. Hinzu kommen bei
Anwendung von Badezusätzen weitere negative Effekte.

Fazit:
Entspannung ja, aber mit dem Ziel eines für unsere Maßstäbe geringen
Körpergewichtes durch eine hier nicht näher beschreibbare Spezialkur, barfuß
gehen unbedingt - wenigstens auf warmem Boden, Baden und Mittelchen nein. Im
Urlaub oder an den Wochenenden sind wiederum Läufchen mit kurzen
Unterbrechungen, aber im Park oder einem Wäldchen, dienlich.
Das sind die effektivsten, weil natürlichsten Mittel. Jedes Kilo zuviel
zählt als Schmerzbringer und umgekehrt, verschwindet mit jedem Kilo
Körperballast ein Teil Deiner Schmerzen. (Falls Du nicht schon ein
ausgesprochen dünner Typ bist.)

Erhard Schütze
<Zitatende>
 


Hier ein Fall von wahrhaft gesunden Bar-Füßen - nahezu einmalig in der sich immer kranker zivilisierenden Welt.
Ich zitiere aus der MZ vom 30.11.02:
Kuriosität aus der Eifel
"Mit Schuhen falle ich jede Treppe rauf"
Luzia Falkenberg genießt seit 16 Jahren barfuß das Leben
"Gibt es etwas Schöneres, als barfuß durch Pfützen zu gehen und den Schlamm zwischen den Zehen zu spüren?", fragt die Frau aus dem Eifelstädtchen Heimbach bei Aachen.
"Vor drei Jahren habe ich gedacht: Du gehst jetzt auf die 50 zu. Du müsstest mal wieder Schuhe anziehen", erzählt die überzeugte Barfußläuferin. "Ich bin alle Treppen hochgefallen, über jeden Bordstein gestolpert, ich konnte in Schuhen überhaupt nicht mehr laufen." Dann war das Thema endgültig erledigt: sie warf ihre 30 Paar Schuhe weg, die sie bis dahin noch aufgehoben hatte.
Den Respekt vor den eisigen Wintertagen in der Eifel hat sie mittlerweile längst verloren. (...)

Das Barfußgehen hat ihre Sinne geschärft. Sie spürt, wenn der Boden besonders trocken ist oder sich der erste Tau über die Wiesen legt. Der Blick für "Hindernisse" hat ihre Wahrnehmung geschult: nie würde sie sich an einem Nagel verletzen oder auf nassen, glitschigen Steinen ausrutschen, versichert sie. Probleme mit ihren nackten Füßen haben nur die anderen. "Mein erster Mann ist nirgends mit mir hingegangen", erinnert sich Luzia Falkenberg. Auch ihre Mutter habe die nackten Füße ihrer Tochter nie akzeptiert. (...)

__________


Februar 2011:
Was ist nach einem weiteren Jahrzehnt aus der fantastischen (Wieder-)Entdeckung von Luzia geworden? Das völlig Normale gilt unter den Extremkostmenschen als "extrem". Denn das Normale, also auch das rein natürliche Verhalten eines Menschen, liegt außerhalb ihres mit der ersten Reaktorbrei-Nahrung verschobenen Vorstellungsvermögens.
Nun zu Ihnen. Möchten Sie als meine verehrte Leserin oder mein verehrter Leser in diesem Jahr etwas wirklich Gutes erleben? Dann fangen Sie am besten ganz unten an, tun sich keinen Zwang mehr an und verlassen auf einfache Weise ein gutes Stück weit die soziale Kneifzange! Trennen Sie sich von denen, die Sie schon lange loswerden wollten und machen und suchen Sie sich neue Freunde! Ich gehöre bestimmt dazu.

Ein Wink - ein Link - für all jene, die quasi laufend etwas sehr sehr Gutes für sich und die Erde tun möchten!



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